Chlordioxid

Fakten und Daten über Chlordioxid 

Das moderne Chlordioxid ist das Mittel der Wahl für professionelle Trinkwasserdesinfektion für z. B. städtische Wasserwerke, Abwasserreinigung, Marine, öffentliche Schwimmbäder etc., wo Chloranlagen zur kontrollierten Erzeugung und Dosierung von Chlordioxid verwendet werden.
 
Chlordioxid wird als verdünnte Lösung eingesetzt, um die Explosionsgefahr zu vermeiden. Chlordioxidlösungen sind nicht lagerbeständig und müssen daher sofort verbraucht werden.
 
Wird Chlordioxid nicht ordnungsgemäß produziert oder seine Ausgangsprodukte nicht nach DIN-Normen hergestellt, können karzinogene (Krebserzeuger oder Krebserreger) Desinfektionsnebenprodukte (DNP) wie Natrium-Chlorit und Natrium- Chlorat gebildet werden. Daher ist die Trinkwasserverordnung gemäß § 11 vom November 2012 im Bezug auf Chlordioxid streng und eindeutig.
 
Die Gefahren des Chlordioxids:
Chlordioxidgas ist als giftig (Gefahrensymbol T) eingestuft und hat seinen Siedepunkt bei 9,7 °C. Das reine Gas zerfällt bereits ab einer Temperatur von 45 °C oder bei Kontakt mit oxidierenden Stoffen unter heftiger Explosion und bildet Chlor und Sauerstoff.
Die maximale Arbeitsplatzkonzentration (MAK) beträgt 0,1 ml/m³ (ppm) bzw. 0,3 mg/m³. Chlordioxid ist als Gas ab einer Konzentration von etwa 15 mg/m³ Luft, in wässriger Lösung ab etwa 0,1 mg/l geruchlich wahrnehmbar; eine Konzentration über 45 mg/m³ bereitet Atembeschwerden, Kopfschmerzen und führt zu Reizungen von Schleimhäuten. Die Explosionsgrenze wässriger Chlordioxidlösungen liegt bei einer Konzentration von 6-8 g Chlordioxid in einem Liter Wasser.
 
Umfangreiche Veröffentlichungen haben gezeigt, dass giftige, krebserregende DNP entstehen, wenn z. B.
-        die Wasseranlage Korrosionen enthält,
-        der pH-Wert (>8, <5,5) abweichend ist,
-        die Dosierung von Chlordioxid hoch ist (z. B. die Chlormenge für 125 l Wasser, wird jedoch nur zu 100 l Wasser zugegeben).
 
Weitere Nachteile des Chlordioxids:
Bei DOC-Konzentrationen (Konzentrationen an gelöstem organischem Kohlenstoff wie z. B. Biofilm) über 2,5 mg/l reicht die maximal zulässige Zugabemenge von 0,4 mg/l Chlordioxid nicht in jedem Fall aus.

 
Dr. Keddo GmbH
Tel.: 02233 932 370

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Chlordioxid

Fakten und Daten über Chlordioxid 

Das moderne Chlordioxid ist das Mittel der Wahl für professionelle Trinkwasserdesinfektion für z. B. städtische Wasserwerke, Abwasserreinigung, Marine, öffentliche Schwimmbäder etc., wo Chloranlagen zur kontrollierten Erzeugung und Dosierung von Chlordioxid verwendet werden.
 
Chlordioxid wird als verdünnte Lösung eingesetzt, um die Explosionsgefahr zu vermeiden. Chlordioxidlösungen sind nicht lagerbeständig und müssen daher sofort verbraucht werden.
 
Wird Chlordioxid nicht ordnungsgemäß produziert oder seine Ausgangsprodukte nicht nach DIN-Normen hergestellt, können karzinogene (Krebserzeuger oder Krebserreger) Desinfektionsnebenprodukte (DNP) wie Natrium-Chlorit und Natrium- Chlorat gebildet werden. Daher ist die Trinkwasserverordnung gemäß § 11 vom November 2012 im Bezug auf Chlordioxid streng und eindeutig.
 
Die Gefahren des Chlordioxids:
Chlordioxidgas ist als giftig (Gefahrensymbol T) eingestuft und hat seinen Siedepunkt bei 9,7 °C. Das reine Gas zerfällt bereits ab einer Temperatur von 45 °C oder bei Kontakt mit oxidierenden Stoffen unter heftiger Explosion und bildet Chlor und Sauerstoff.
Die maximale Arbeitsplatzkonzentration (MAK) beträgt 0,1 ml/m³ (ppm) bzw. 0,3 mg/m³. Chlordioxid ist als Gas ab einer Konzentration von etwa 15 mg/m³ Luft, in wässriger Lösung ab etwa 0,1 mg/l geruchlich wahrnehmbar; eine Konzentration über 45 mg/m³ bereitet Atembeschwerden, Kopfschmerzen und führt zu Reizungen von Schleimhäuten. Die Explosionsgrenze wässriger Chlordioxidlösungen liegt bei einer Konzentration von 6-8 g Chlordioxid in einem Liter Wasser.
 
Umfangreiche Veröffentlichungen haben gezeigt, dass giftige, krebserregende DNP entstehen, wenn z. B.
-        die Wasseranlage Korrosionen enthält,
-        der pH-Wert (>8, <5,5) abweichend ist,
-        die Dosierung von Chlordioxid hoch ist (z. B. die Chlormenge für 125 l Wasser, wird jedoch nur zu 100 l Wasser zugegeben).
 
Weitere Nachteile des Chlordioxids:
Bei DOC-Konzentrationen (Konzentrationen an gelöstem organischem Kohlenstoff wie z. B. Biofilm) über 2,5 mg/l reicht die maximal zulässige Zugabemenge von 0,4 mg/l Chlordioxid nicht in jedem Fall aus.

 
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